Ich teste E-Scooter auf meinem täglichen Arbeitsweg. 8 km hin, 8 km zurück. Bei Regen. Bei Kälte. Bei 35 Grad. Hier gibt es keine Labortests – nur echte Erfahrungen nach hunderten Kilometern.
Aktueller Favorit
Vier Fakten, die jeder Einsteiger kennen sollte. Ohne juristischen Kauderwelsch.
Ohne Allgemeine Betriebserlaubnis darfst du nicht auf die Strasse. So einfach ist das. Mehr zur ABE
Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben. Kostet weniger als ein Kinoabend pro Monat.
Schnellere Modelle bekommen keine Zulassung. 45 km/h Roller brauchen einen Mofa-Führerschein.
Radweg oder Strasse. Punkt. Gehweg kostet 55–100 Euro Bussgeld. Alle Regeln hier
Jedes Modell fährt mindestens vier Wochen auf meiner Pendelstrecke. Erst danach schreibe ich.
Mein Name tut nichts zur Sache – meine Kilometer schon. Seit über sechs Monaten fahre ich jeden Werktag mit verschiedenen E-Scootern zur Arbeit. 8 km pro Strecke, quer durch die Stadt. Bergauf, bergab, bei Schnee und bei Hitze. Was ich hier schreibe, basiert auf echten Fahrten. Nicht auf Datenblättern. Wenn ein Akku nach drei Wochen nachlässt, dann steht das hier. Wenn die Bremsen bei Regen versagen, auch. Mir verkauft niemand einen Scooter – ich kaufe sie selbst oder leihe sie mir von Herstellern. Bezahlte Tests gibt es bei mir nicht.
Die vier wichtigsten Themen, die mir Leser immer wieder stellen.
ABE, eKFV, Versicherungsplakette. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Hier steht alles verständlich erklärt.
Jetzt lesenReichweite, Gewicht, Preis – was davon wirklich zählt, hängt von deinem Alltag ab. Nicht von Werbeversprechen.
Jetzt lesenMein erster Scooter-Akku war nach 8 Monaten deutlich schwächer. Mit diesen Tipps passiert dir das nicht.
Jetzt lesenEin E-Scooter kann drei bis fünf Jahre halten. Oder anderthalb. Der Unterschied liegt in der Pflege.
Jetzt lesenGegen Fahrrad und E-Bike getestet. Die Ergebnisse überraschen.
Gute Modelle gibt es in jeder Preisklasse. Hier findest du die besten nach Budget sortiert.
Für Gelegenheitsfahrer. 15–20 km Reichweite, solide Grundausstattung.
Modelle ansehen BeliebtDas meiste fürs Geld. 25–40 km Reichweite, ABE inklusive, gute Verarbeitung.
Modelle ansehenFür Pendler mit Anspruch. 50–65 km Reichweite, Federung, Top-Bremsen.
Modelle ansehenTestberichte, Ratgeber, Vergleiche und Preisvergleich – alles für deine Kaufentscheidung.
Die acht Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden. Klare Antworten ohne Juristendeutsch.
Nein. Für E-Scooter bis 20 km/h brauchst du keinen Führerschein. Mindestalter: 14 Jahre. Das steht in der eKFV (Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung).
Zwischen 20 und 60 Euro pro Jahr. Die Versicherungsplakette bekommst du online in fünf Minuten. Ohne sie droht ein Bussgeld ab 40 Euro.
Nein. Gehweg fahren kostet 55 bis 100 Euro. Erlaubt sind Radwege und – falls kein Radweg vorhanden – die Strasse. Mehr dazu im Ratgeber Wo darf ich fahren.
500 bis 1000 Ladezyklen, das sind 2 bis 4 Jahre bei täglicher Nutzung. Mit richtiger Ladepflege eher am oberen Ende. Nie unter 10% entladen, nie über 90% laden – das ist die Kurzversion.
Ab 14 Jahren. Ohne Ausnahme. Kinder unter 14 dürfen auch nicht als Beifahrer mitfahren – was ohnehin verboten ist, weil nur eine Person pro Scooter erlaubt ist. Alle Details zum Mindestalter
Ja, aber mit Einschränkungen. Die Reichweite sinkt bei Kälte um 20–40%. Der Akku sollte nie unter 5°C geladen werden. Meine Winter-Erfahrungen helfen dir weiter.
Kommt auf die Strecke an. Unter 5 km: Scooter gewinnt (schnell, klappbar, kein Schwitzen). Über 10 km: Fahrrad oder E-Bike ist besser. Dazwischen: Geschmackssache.
Technisch: ja, es gibt Tuning-Apps und Firmware-Hacks. Rechtlich: nein. Sobald der Scooter über 20 km/h fährt, erlischt die ABE. Dann ist es Fahren ohne Zulassung. Was trotzdem legal möglich ist