Elektroroller fahren im Winter: Darauf solltest Du achten!

Wenn Minustemperaturen und die ersten Schneefälle kommen ist der Winter eingetroffen. Bereits vorher solltest Du die Gedanken darüber machen, ob Du deinen Elektroroller im Winter nutzen möchtest oder nicht.

Die Modelle an sich benötigen zwar nicht besonders viel Pflege, sind aber im Winter recht anfällig und es gibt einige Dinge die Du in der kalten Jahreszeit unbedingt beachten musst.

Der Standplatz ist zunächst sehr wichtig, ganz egal ob der E-Roller im Winter genutzt wird oder nicht. Auf keinen Fall sollte er in der eisigen Kälte oder einer feuchten Umgebung stehen. Die kühlen Temperaturen schaden dem Akku und die Feuchtigkeit kann dafür sorgen, dass sich aufgrund von Kondenswasserbildung etwas Rost bildet.

Ideal wäre natürlich eine Garage. Oder Du nutzt eine speziell für den Winter angefertigte Plane um den Elektroroller zu überdecken. Wichtig ist nur, dass sie zwar luftdurchlässig aber dafür wasserfest ist, damit kein Kondenswasser entstehen kann.

Elektroroller fahren im Winter: Die 5 wichtigsten Punkte

Wir möchten Dir nun kurz vorstellen, welche 5 Punkte Du besonders beachten musst, damit der Elektroroller den Winter übersteht und Du ihn weiterhin nutzen kannst.

1. Die richtige Bereifung

Damit Du im Winter gut vom Fleck kommst, muss der Elektroroller im Winter unbedingt Reifen besitzen, welche ein gutes Profil besitzen. Glatte Reifen sind eher ungeeignet und du würdest keine Traktion auf die Straße bringen. Ideal sind Stollen, welche sich auch sehr gut für den Schotteruntergrund eignen. Möchtest Du sicher und komfortabel im Winter fahren können, musst Du diesen Punkt unbedingt beachten.

Seit dem Jahr 2010 darf der Elektroroller nur noch bei Schnee, Glatteis oder Schneematsch gefahren werden wenn M+S-Reifen (für Matsch und Schnee) aufgezogen sind.

2. Akku

Mittlerweile besitzen fast alle Elektroroller einen Lithium-Ionen-Akku, Blei-Gel-Akkus sind eher selten. Allerdings sind beide Varianten im Winter einer besonders großen Gefahr ausgesetzt, da die tiefen Temperaturen die Akkuzellen beschädigen können.

Wir empfehlen Dir, den Akku auf jeden Fall zu entnehmen, und warm zu lagern. Solltest Du mal nicht mit dem Roller fahren, muss der Akku auf jeden Fall einmal pro Monat aufgeladen werden.

Ideal sind Temperaturen über 10 Grad Celsius, damit das Gerät überwintern kann. Vor der Nutzung solltest Du den Akku einige Zeit erwärmen.

3. Schutz vor Rostbildung

Rost ist ein weiteres hartnäckiges Problem, mit welchem Du Dich im Winter auf jeden Fall auseinander setzen musst. Gelenke, Hebel und Bowdenzüge sind viele weitere Teile müssen unbedingt vor Rost geschützt werden. Achte darauf, dass kein Kondenswasser entsteht und reinige den Elektroroller regelmäßig von Salz der auf der Straße liegt.

4. Wichtige Bauteile sauber halten

Wenn die Optik des Elektrorollers nicht beschädigt werden soll, dann sollten vor der kalten Jahreszeit alle Chromteile von Schmutz befreit sowie Lack und Plastikabdeckungen von Staub entfernt werden. Für einen optimalen Schutz können die Chromteile mit Hartwachs und Wachs-Spray und Lack mit Politur behandelt werden.

5. Die Hinterbremse verstärkt nutzen

Bremsen auf glatter Fahrbahn ist eine Wissenschaft für sich. Es wird dazu geraten beide Bremsen, Vorder- als auch Hinterbremse zu nutzen, jedoch die Hinterbremse verstärkt anzuziehen. Dies wird deswegen angeraten, da im Falle einer Blockade der Vorderbremse schnell ein Überschlag passieren und es zu einem Unfall kommen kann.

Experten raten dazu 70% der Kraft auf die Hinterbremse und 30% auf die Vorderbremese für einen sicheren Bremsvorang im Winter zu geben.

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